Architektur

„Den Stein dazu brachen sie ringsum von den Abhängen der Insel, die in der Mitte lag, und von der äußeren und inneren Seite der Ringgürtel; zum Teil waren diese Steine weiß, zum Teil schwarz und zum Teil auch rot. Und indem sie diese Steine herausbrachen, hoben sie gleichzeitig an der Innenseite zwei tiefe Becken als Docks für die Schiffe aus, die vom Felsen selbst überdacht waren.

Ihre Bauten waren zum Teil einfarbig; bei den anderen wechselten sie mit den Steinsorten ab und gestalteten sie in bunten Farben, aus lauter Spielerei, wobei sie ihnen eine natürliche Anmut verliehen.“

Platon, Kritias

Die Ruinen auf den Fotos sind natürlich nicht direkt „atlantisch“, aber sie zeigen deutlich den Ursprung und die zum Bauen vorhandenen Rohstoffe. Sie liegen in und um das Tal von Mexico.

 

Bunte / Schwarz-Rot-Weisse Bauten

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Teotihuacan

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Teotihuacan

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Templo Mayor / Tenochtitlan

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Templo Mayor / Tenochtitlan

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Rundpyramide/Tempel des Ehecatl/Quetzalcoatl in Calixtlahuaca

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Tzompantli in Calixtlahuaca

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Pyramide in Tula / Tollan

Noch ein Indiz für die Bauweise der mesoamerikanischen Kulturen liefert Platon in Kritias.

„Zunächst überbrückten sie die Wasserringe um die alte Mutterstadt herum und bahnten damit einen Weg nach außen und zurück zum Königspalast. Das war der Palast, den sie gleich am Anfang in diesem Wohnsitz des Gottes und ihrer Vorfahren errichtet hatten. Jeder Herrscher übernahm ihn von seinem Vorgänger und stattete, was dieser schon ausgestattet hatte, noch weiter aus und suchte dabei den früheren nach Möglichkeit zu übertreffen, bis sie schließlich ihren Wohnsitz so vollendet ausgebaut hatten, dass jeder, der ihn sah, von seiner Größe und Schönheit überwältigt wurde.“

Platon, Kritias

Was u.a. auch auf die Kultur der Maya vor der Conquista zutrifft.

„Die Pyramide des Kukulcán (Kukulcán: Maya-Wort für Quetzalcoatl), von den spanischen Eroberern auch El Castillo (‚Burg‘, ‚Festung‘) genannt, ist eine Tempelpyramide in der Ruinenstadt Chichén Itzá im Norden der Halbinsel Yucatán (Mexiko). Sichtbar ist die „Jüngere Pyramide“, in deren Inneren mindestens ein Vorgängerbau verborgen ist.“

„Die am nördlichen Ende der Straße der Toten gelegene Mondpyramide entstand rund ein Jahrhundert nach der Sonnenpyramide. Bei einer Grundfläche von 120 m × 150 m erreicht sie eine Höhe von 46 m. Anders als die Sonnenpyramide entstand sie in mehreren Etappen. Die früheste Mondpyramide wurde um 100 nach Christus errichtet, bis 350 folgten insgesamt sieben Bauphasen.“

Quelle:

http://atlantisforschung.de/index.php?title=Kritias

https://de.wikipedia.org/wiki/Pyramide_des_Kukulc%C3%A1n

https://de.wikipedia.org/wiki/Teotihuac%C3%A1n#Mondpyramide

 

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